Eine ist ein fünfteiliges Muster in Keilform. Anders als im klassischen muss Welle 4 dort in das Gebiet von Welle 1 laufen. Diagonalen gibt es nur an zwei Stellen: führend in Welle 1 und endend in Welle 5 oder C. Welle 3 ist immer ein klassischer Impuls, nie eine Diagonale.
Führende Diagonale
Die führende Diagonale steht am Anfang eines Trends, in Welle 1. Der Aufbau ist 5-3-5-3-5 oder 3-3-3-3-3. Welle 1 ist meist die längste, Welle 3 nie die kürzeste, Welle 5 nie länger als Welle 3. Wellen 2 und 4 laufen meist 50–78,6 % zurück. Danach folgt Welle 2 des größeren Trends.
Endende Diagonale
Die endende Diagonale steht am Ende einer Bewegung, in Welle 5 oder C, und besteht aus fünf dreiteiligen Wellen (3-3-3-3-3): Wellen 1, 3 und 5 zwingend als Zigzag, 2 und 4 beliebig. Welle 5 bleibt unter 100 % von Welle 3; läuft sie weiter, ist die Annahme falsch. Mit ihrem Ende ist die größere Bewegung fertig.
Selten und mit Vorsicht
Diagonalen sind selten, expandierende besonders selten. Leichte Überschreitungen der Keillinien gelten nicht als Regelbruch. Unsere Regel erkennt auf Wochenkerzen nur kontrahierende Diagonalen (Welle 3 kürzer als 1, Welle 5 kürzer als 3, Welle 4 überlappt Welle 1) und lässt expandierende weg.