Unsere Regel nutzt nur Rückläufe in einen festen Bereich: die , eine Kaufzone nach den Regeln der Elliott-Wellen – eine Hilfe für deine eigene Prüfung, keine Empfehlung. Die Zone liegt zwischen 61,8 % und 78,6 % von Welle 1, vom Hoch aus nach unten gemessen – das sind . Berührt das Tagestief die Zone, ist der Auslöser der Regel ein Kerzenschluss über dem letzten ; der Einstieg der Regel folgt zur nächsten Eröffnung.
So wird gerechnet
Nimm Start und Hoch von Welle 1; die Spanne ist Hoch minus Start. Oberkante der Zone = Hoch minus 61,8 % der Spanne, Unterkante = Hoch minus 78,6 %. Beispiel: Start 100, Hoch 120, Spanne 20 → Kaufzone 104,28–107,64. Liegen Hoch und Start mehr als Faktor 3 auseinander, rechnet die Regel mit Verhältnissen statt mit Abständen (logarithmisch).
Was die Regel noch verlangt
Das Hoch von Welle 1 gilt erst nach einem Rücklauf von mindestens 3 als bestätigt, ein Zwischenhoch nach mindestens 1 ATR. Das Zwischenhoch muss nach der ersten Berührung der Zone entstanden und bestätigt sein. Schließt eine Kerze darüber und noch unter dem Hoch von Welle 1, ist der Auslöser erfüllt – wenn die Dauer und Länge von Welle 2 () passen. Der ist nur eine Anzeige.
Wann das Setup erledigt ist
Steigt das Tageshoch vor dem Einstieg über das Hoch von Welle 1, ist das Setup erledigt – Ausbrüche nutzt die Regel nicht. Schließt der Kurs unter dem Start von Welle 1, war die Zählung falsch. Eröffnet der Einstiegstag schon auf dem Hoch von Welle 1, auf dem ersten Ziel oder am bzw. unter dem Stop, entfällt der Einstieg. Je Setup gibt es höchstens einen Einstieg.
Der Einstieg liegt meist über der Zone
Der Einstieg der Regel kommt erst nach dem Bruch des Zwischenhochs. Dann steht der Kurs meist schon über der Zone – in einer Probe der Regel lag der Einstiegskurs fast immer über der Oberkante. Die Zone zeigt, wo Welle 2 drehen kann, nicht den Einstiegskurs. Der Abstand zum Stop ist dadurch größer als bei einem Einstieg in der Zone.
Modellbeispiel: so läuft ein Setup ab
Welle 1 steigt von 100,00 (Tag 4) auf 150,00 (Tag 18); bestätigt ist das Hoch an Tag 21. Daraus ergibt sich die Kaufzone 110,70–119,10. An Tag 27 berührt das Tagestief die Zone (116,90), Welle 2 endet bei 114,00 (Tag 28). Das Zwischenhoch 123,80 (Tag 31) ist an Tag 32 bestätigt. An Tag 34 schließt der Kurs bei 124,60 darüber; der Einstieg der Regel folgt an Tag 35 zur Eröffnung 124,90 – 4,9 % über der Oberkante.
- Stop Stop (Stop-Loss)Der Kurs, an dem eine Position geschlossen wird, um den Verlust zu begrenzen. Hier liegt er unter dem Start von Welle 1, mit einem Puffer von einer halben ATR.Beispiel: Start von Welle 1 bei 100, ATR 2 → Stop bei 99.Mehr in der Akademie: Lektion Stop und Risiko98,00
- Kaufzone Elliott-KaufzoneKaufzone nach den Regeln der Elliott-Wellen: der Bereich, in den der Kurs nach einem Anstieg (Welle 1) zurücklaufen muss, bevor die Regel einen Einstieg prüft. Er liegt zwischen 61,8 % und 78,6 % des Anstiegs, vom Hoch aus gemessen. Kein Rat von uns, sondern eine Hilfe für deine eigene Prüfung.Beispiel: Anstieg von 100 auf 120 → Kaufzone 104,28–107,64.Mehr in der Akademie: Lektion Kaufzone und Fibonacci110,70–119,10
- Einstieg der Regel Tag 35 (Eröffnung)124,90
- Ziele TP1 / TP2 Ziel 1 und Ziel 2 (TP1, TP2)Die Ziele (Take-Profit, TP) liegen bei 161,8 % (TP1) und 685,4 % (TP2) der Länge von Welle 1, gemessen ab dem Ende von Welle 2. An TP1 sieht die Regel einen Teilausstieg vor (ein Viertel); der Rest läuft bis TP2, bis zu seinem nachgezogenen Stop oder bis zum Zeit-Exit.Beispiel: Tief 100, Hoch 120, Welle 2 endet bei 105 → TP1 137,36, TP2 242,08.Mehr in der Akademie: Lektion Trade-Management194,90 / 456,70
Modellzahlen, keine echten Kurse. Zone, Ziele und Stop mit den Konstanten der aktuellen Regel gerechnet. Beispiel zum Verstehen, keine Prognose und keine Anlageberatung. Echte Kaufzonen im Screener